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Familie
- Partnerin
Es
war irgendwann im April 2007, da tauchte im Berlitz-Englischkurs
eine zierliche Lehrerin auf, die sich
von mir als Schüler in der Pause vollquatschen ließ. Sie hatte vor kurzem ihre
Karriere als Motorradfahrerin
beendet und einen MG-BGT erstanden. Ich bot ihr an, sie auf meinen Ausfahrten
als Sozius mitzunehmen
doch zu mehr als einer Runde um den Ring anlässlich das TOY-RUN-Auftaktdemo
2007 kam es nicht.
Ein
paar unbeantwortete E-Mails waren alles was dann folgte.
Im
April 2008 nahm ich wieder Kontakt auf und lud sie zu einer Runde um den Ring
ein. Sie willigte ein und
wir kamen überein, dass sie sich mit mir Englisch unterhalten würde, damit ich
Gelegenheit zu üben hatte
und ich sie dafür hin und wieder als Sozia mitnehmen würde.
Eine
kleine Runde durch die Steiermark folgte bald und sie schien sich sicher zu
fühlen, schlief sie doch
während der Fahrt ein.
Da
sie auch fotografieren konnte, fragte ich sie Ende Mai 2008, ob sie Lust hätte
ein paar Fotos bei einer
Testfahrt zu schießen und sie willigte ein. Die KAWASAKI NINJA 250 R trug uns
ins Kreutal und wir
verbrachten den Vormittag mit Fahren und Fotografieren. Schließlich durfte sie
auch die kleine KAWA
pilotieren und sie dankte es mir mit einer Umarmung. Diese Umarmung sollte mein
Leben nachhaltig
verändern.
In
den darauf folgenden Tagen gestanden wir einander unsere Zuneigung und schon im
Oktober 2008 war
ich geschieden. Seitdem versuche ich sie so oft es geht zu sehen (wir wohnen
immer noch getrennt), habe
ihr geholfen eine KAWASAKI NINJA 250 R zu erwerben und ihren MG aus London zu
holen und bin ihr
privater Handwerker, wenn immer es etwas zu reparieren, bauen oder montieren
gibt. Mein Englisch wird
immer besser und auch die Jungs profitieren davon, dass daheim viel Englisch
geredet wird.
Wir
fahren gemeinsam Motorrad, kümmern uns um unsere beiden Hunde (und ab und zu
auch den einen oder
anderen Gasthund) genießen gutes, selbst gekochtes Essen und die raren Momente
zu zweit.
Die
vergangenen Monate und Jahre vergingen wie im Flug und ich muss zugeben, ich
bin meiner
Englischlehrerin verfallen und hoffe, dass ich den Rest meines Lebens mit ihr
verbringen darf.